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Nentwich fordert kartellrechtliche Untersuchung der Pelletpreise und vermutet ein „Pellet-Kartell“ in Süddeutschland

  • veröffentlicht: 17. November 2022 |
  • zuletzt bearbeitet: 17. November 2022 |
  • AuthorIn: Juliane Eusebi

Stuttgart/Backnang (PM) –  Heizen mit Pellets gewinnt angesichts der Energiekrise weiter an Beliebtheit. Bereits 2021 gab es laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband bundesweit 570.000 Heizungen und Öfen mit dem Energieträger – Tendenz steigend.

Die Preise für Pellets sind vergleichbar zum Erdgas in den letzten Monaten von einem Höchstpreis zum nächsten Höchstpreis geklettert. Im Verlauf des Jahres stieg der Preis für eine Tonne in einem Fünf-Tonnen-Bündel von 366 Euro im Januar auf fast 800 Euro im Oktober.

„Der hohe Preisanstieg im Pelletsbereich ist nur noch bedingt durch die die derzeitigen Rahmenbedingungen zu begründen. Es hat sich hier vielmehr eine enorme Blase gebildet, die dringend kartellrechtlich untersucht werden muss.“, so der Landtagsabgeordnete Nentwich. In Österreich wird diesem Verdacht bereits von Seiten des Kartellamts nachgegangen. „Ich vermute auch in Baden-Württemberg Preisabsprachen und enorme Mitnahmeeffekte bei den Pelletsproduzenten. Diesem Verdacht muss dringend nachgegangen werden. Denn ungerechtfertigt hohe Energiepreise dürfen die Bürgerinnen und Bürger nicht noch zusätzlich belasten. “